Die ekelhafte Strategie von TomorrowFocus

Eigentlich war diese Seite tot, aber die aktuelle Lage in Deutschland bewegt einen einfach dazu etwas zu schreiben. Dennoch muss ich heute einmal ausholen was es bedeutet wenn man als Unternehmen eine Strategie verfolgt, die nur noch auf Klickzahlen ausgelegt ist. In diesem Fall geht es um das Vorgehen von TomorrowFocus mit den zwei Portalen FocusOnline und HuffingtonPost.de, die beide von diesem Unternehmen in Deutschland betrieben werden.

FocusOnline als Hetzplattform

Lassen wir einmal bei Seite, dass die meisten Posts von FocusOnline bei Facebook wie eine Kopie von Heftig.co und anderen gehirnleeren Seiten aussehen. Lassen wir es, dass Focus Online mit einem kleinen juristischen Trick Inhalte von Youtube aktiv klaut, indem sie kurz eine Animation einblenden, die deutlich machen soll, dass das Video auf Youtube ist, während natürlich auf FocusOnline gehostet wird. Alles das ist primitiv und rechtlich sehr fragwürdig, aber darum soll es nicht gehen.

Schauen wir uns an wie das alles inhaltlich aussieht. Eine sachliche Zeile ist zu lesen, wenn der braune Mob Polizisten angreift, aber reißerisch wird es, wenn Flüchtlinge auch nur einen Euro vom Staat bekommen. Dies zieht sich aktuell wie ein roter Faden durch die Timeline des Portals. Ein weiteres Beispiel ist die Steuerung der Emotionen. Während andere von der Mazedonischen Grenze berichten und das Leid der Familien zeigen, zeigt FocusOnline das Bild von einer Masse an Menschen, die übers Feld rennt und es dauert Sekunden bis jemand von der rechten Front von „Europa wird überrannt“ schreibt. Ziel erreicht in dem Fall!

Schlimmer wird es, wenn man sich dann anschaut, dass FocusOnline aktiv auf jegliche Moderation in den Kommentaren verzichten (offiziell moderiert man natürlich, aber hat nicht genug Personal. Seltsamerweise reicht es für jedes dämliche virale Video, aber das bringt ja auch Klicks). Hier wird dann vom braunen Mob (der sich inzwischen bei FocusOnline heimisch fühlt) munter gefordert, dass die mazedonische Polizei Handgranaten statt Blendgranaten nutzen soll. Außerdem findet sich alles an Gewaltaufforderung was man sich so vorstellen kann. Beleidigungen und Diskriminierung sind da noch das harmloseste was man zu sehen bekommt. Und FocusOnline? Sie schauen zu, schließlich decken sie mit ihrem Angebot für Primitivlinge einiges an Inhalt ab, da man es ja mit Katzenvideos, niedlichen Babys und anderem ausgekotzten Content des Internets paart. Warum es FocusOnline egal ist das Pack schalten und walten zu lassen? Der Grund heißt HuffingtonPost.

HuffingtonPost – liberal flach

Die HuffPo Deutschland wird ebenfalls von TomorrowFocus betrieben und hier nimmt man die gleiche Strategie wie bei FocusOnline, allerdings mit einer Ausrichtung für die Linksliberalen (und ich zähle mich eindeutig zu denen). Hier gibt es dann den Kampf für die Homoehe und ein eigentlich schönes klares Bekenntnis gegen das rechte und gegen Flüchtling hetzende Pack. Der bittere Nachgeschmack ist eben, dass es inzwischen wie eine klare Strategie wirkt um mit diesen zwei Portalen alles an Emotionen abzudecken ob links oder rechts in der Gesellschaft.

Inzwischen kann ich nur noch Ekel für die TomorrowFocus Truppe empfinden. Wer so mit Hetze spielt um mehr Klicks zu bekommen. Wer so aktiv und bewusst die Gesellschaft spaltet, hat es nicht verdient auch nur einen Cent zu verdienen. Leider wird man auch weiterhin alle Asozialen Gewaltbefürworter in der Timeline und in den Kommentaren dulden, da Geld hier jede Moral beseitigt.

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