BILD dir deine Welt

An diesem Samstag wurden die Briefkästen der Republik mit geistigem Irrsinn geflutet, es gab da nämlich die gute alte BILD „für lau“. Die Postboten waren sicherlich sehr dankbar für die zusätzlichen Kilogramm Gewicht. Ich persönlich finde diese Umweltverschmutzung schade, da die Zeitung bei mir ohne Umwege (es gibt ja angeblich keine nackte Frau mehr zu sehen) im Mülleimer gelandet ist. Der Axel Hüpfer Verlag ist sich bei allen Aktionen bekanntlich nie zu schade sich so fest auf die Schulter zu klopfen, dass man einen unmittelbaren Bruch erwarten würde.

Der Grund für die kostenlose Müllversorgung war in diesem Fall der 60ste Geburtstag des überflüssigsten Blattes der Republik, also entschied man sich einen Guinness-Eintrag zu fabrizieren und die größte je produzierte kostenlos ausgelieferte Auflage einer Zeitung zu produzieren. Die Frage ist…was wenn man nicht gerne mit geistigen Fäkalien zugemüllt werden möchte? Leider war es in diesem Falle nicht ausreichend einfach „keine Werbung“ am Briefkasten zu haben.

 

Sonderrechte bei geistigem Sonderposten

Die BILD nimmt sich einmal mehr das Maximum an asozialem Verhalten raus, das man rechtlich ausschöpfen kann und beschließt, dass man sich vorher von der Aktion austragen muss, wenn man keine BILD im Briefkasten haben will. Natürlich durfte auch die selbstverliebte Statistik nicht fehlen, dass lediglich 0,6 Prozent der deutschen Haushalte sich abgemeldet hätten.

 

Noch mehr Mist statt Abmeldung

Das Problem dieser Abmeldung war, dass die Bild alle Daten haben wollte. Wenn man das bedruckte Klopapier also nicht einfach so in seinem Briefkasten haben wollte, musste man den Datenbestand des Axel Springer Verlages auffüllen. Damit hat die BILD einen sogar noch größeren Gegenwert wenn man sich abmeldet. Sie erhält die Daten und eine wichtige Präferenz der Kunde, eine tiefe Abneigung gegenüber der Bild, also ließen sich die Daten entweder an die Konkurrenz verkaufen oder man bombt den Kunden einfach mit Werbung zu, die man dem Anti-Bild-Kunden zuordnet (und ja, das geht und wird auch gemacht!).

Die BILD bleibt einmal mehr der Tiefpunkt der Medienlandschaft und dabei auch noch absolut unverschämt wenn es darum geht sich im positiven Licht zu präsentieren. Wir wollen jedoch nicht meckern, schließlich wollen die ganzen VIP-Prostituierten bezahlt werden, die im Werbespot auftreten. So, genug AUSGEKOTZT…

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